Röntgenbestrahlung

Röntgenstrahlen lindern Schmerzen. Das ist seit langem bekannt. Bereits 1906 erfolgte die erste Röntgentherapie eines Arthrose-Gelenkes. Danach setzte sich die Röntgenbestrahlung zur Behandlung schmerzhafter Gelenke und Sehnenansätze rasch durch. Die Methode wird auch als Orthovolttherapie und analgetische oder Reiz-Bestrahlung bezeichnet.

Mit den vielen Entwicklungen auf dem Gebiet der Medizin traten im Laufe der Zeit andere Behandlungsweisen bei Arthrose- und Sehnenansatz-Schmerzen in den Vordergrund. Seit den siebziger Jahren geriet die altbewährte Methode der Röntgen-Schmerzbestrahlung in Vergessenheit. Sie wurde erst Ende der neunziger Jahre wiederentdeckt.

Die schon den Generationen vor uns bekannten günstigen Wirkungen lassen sich heutzutage auf molekularer Ebene wissenschaftlich erklären. Im bestrahlten Bereich wird das Gewebe besser durchblutet und die Übersäuerung geht zurück. Ein weiterer Effekt der Röntgenstrahlung ist die Freisetzung von Enzymen. Dadurch wird der Ablauf von schmerzhaften Entzündungsprozessen beschleunigt.